Auseinandersetzung mit dem Erlebnis Stadt
“Mit ihrem Projekt “Videokills” vereint JJ Weihl die Idee der analogen Stummfilme in alter Chaplin-Manier mit den Farbexplosionen digitaler Visuals der Club-Kultur. Als “Invisible City Symphonies” – unerkannte Großstadtsymphonien – beschreibt sie ihr Konzept. Eine Anlehnung an den experimentellen Dokumentarfilm “Berlin – Die Sinfonie der Großstadt” von Walther Ruttmann aus dem Jahr 1927 und die Prosagedichte “Die unsichtbaren Städte” von Italo Calvino.” (Deutschlandfunk vom 20.06.2014)


Universelle Erfahrung ohne Sprachbarrieren
“Wir leben in der Vergangenheit einer Generation und in der Zukunft einer anderen Generation. Ich bin in den Neunzigerjahren aufgewachsen, einer unschuldigen Zeit, als das Internet noch ein abstraktes Konzept war und nicht tägliche Realität. Es war die Zeit der VHS, Kassetten und Walkmans, Dinge, die wir einst als Sachobjekte sahen, aber die schnell zu Museumsstücken wurden. Videokills klingt wie etwas ominiöses, aber doch ansprechendes. Ein Wort, das unsere Beziehung zu Technologie als Romanze und Kriminalstück umreißt. Ich fühlte mich immer von Nostalgie angezogen, aber von Fetischismus abgestoßen. Video ist das Medium, das den Weg für die Youtube-Revolution ebnet. Film wurde einst als heilig angesehen und jeder mit einem Videorekorder oder iPhone kann heutzutage seine Geschichte erzählen. Die Demokratisierung des Mediums interessiert mich.” (Globe magazin vom 29.06.2014)


Runter auf 20 Beats per Minute
“Der Berliner Musiker und Galerist Robin Löhr alias Black2 gab den Auftakt mit seiner Kollage verschiedener Samples selbst gespielter Klavierwerke, die er auf 20 Beats per Minute runterpitchte. Sein Stück komplementiere eindrucksvoll die Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Videos “Berlin Found Footage” der US-amerikanischen Künstlerin Jenna Levine. Den verschiedenen Sequenzen versuchte Löhr ein bestimmtes Sample zuzuordnen.” (TAZ vom 12.08.2011)


“After its debut at UnionDocs, the The Explorer Series will travel to Berlin, London and Sydney later this summer. Each location will use variable sound and image pairings to create complex and varied experiences – as each city will use a different pool of live accompaniments for a growing series of images. The purpose is to connect international artists and the landscapes of different cities with a visceral sound and image experience – blurring boundaries of how we see space, urbanity, and the growing internationalization and globalization of visual and aural perception.” (UnionDocs)

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